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Aerosuite im Vergleich: Zettelwirtschaft, Insellösungen, eine Plattform

Die meisten Vereine vergleichen nicht Software mit Software, sondern ihren heutigen Zustand mit einer Alternative. Deshalb steht hier nicht Produkt gegen Produkt, sondern Arbeitsweise gegen Arbeitsweise.

Ausgangslage

Drei Wege, einen Flugbetrieb zu verwalten

Fast jeder Verein und jede Flugschule bewegt sich in einem dieser drei Zustände — oft sogar in zweien gleichzeitig.

Zettelwirtschaft

Papier, Excel, Gruppenchat

Funktioniert, solange die Person funktioniert, die alles zusammenhält. Jeder Flug wird mehrfach angefasst, und niemand außer dem Vorstand hat den Überblick.

Insellösungen

Mehrere Einzelwerkzeuge

Jedes Werkzeug ist für sich gut. Der Aufwand verschwindet trotzdem nicht — er verlagert sich auf Exporte, Importe und den Abgleich zwischen den Systemen.

Eine Plattform

Aerosuite

Buchung, Flug, Technik, Schulung und Abrechnung teilen sich einen Datenbestand. Was einmal erfasst wurde, steht überall dort, wo es gebraucht wird.

Direktvergleich

Der gleiche Vorgang in drei Welten

Zehn Abläufe, die in jedem Flugbetrieb vorkommen — und wie viel Arbeit sie je nach Ausgangslage erzeugen.

Vergleich von Zettelwirtschaft, Insellösungen und Aerosuite je Ablauf
AblaufZettelwirtschaftInsellösungenAerosuite
Flugzeug buchenListe im Vereinsheim, Anrufe, Gruppenchat — wer zuerst schreibt, hat gebucht.Eigenes Buchungstool, das nichts von Wartung, Sperren oder Berechtigungen weiß.Kalender mit Konfliktprüfung, Buchungsarten und Sperren aus der Technik — sichtbar für alle.
Fluglehrer einplanenAbsprache per Telefon, Termine gehen unter, Schüler warten.Verfügbarkeit in einer zweiten Anwendung oder in einem geteilten Kalender.Verfügbarkeit, Qualifikation und freies Flugzeug führen in einem Schritt zur Schulungsbuchung.
Flug erfassenBordbuch im Flugzeug, später abgetippt — mit Übertragungsfehlern.Digitale Erfassung, aber getrennt von Wartung und Abrechnung.Off-Block, Start, Landung und On-Block direkt im Cockpit; alles Weitere entsteht daraus.
Technische LaufzeitenExcel-Tabelle, die jemand nach dem Flugtag nachrechnet.Wartungstool mit eigener Datenhaltung; Zeiten werden nachgepflegt.Laufzeiten für Zelle, Motor und Propeller laufen aus den erfassten Flügen mit.
Wartung und FristenErinnerung im Kopf des Technikwarts, Frist fällt im Zweifel auf.Fristenliste in einem Tool, Buchung in einem anderen — Sperren wirken nicht.Fällige Arbeiten werden vorher sichtbar; ein gesperrtes Flugzeug ist nicht mehr buchbar.
Störungen meldenZettel im Hangar oder Zuruf; Nachverfolgung fehlt.E-Mail an den Technikwart, Status nur ihm bekannt.Meldung mit Status und Historie; bei Bedarf sofortige Sperre und Benachrichtigung.
AbrechnungKassenwart überträgt Zeilen, prüft Abweichungen, rechnet nach.Export aus dem einen Tool, Import ins nächste, manuelle Korrekturen.Abrechnung entsteht aus denselben Flugdaten — ohne zweite Erfassung.
Schulung dokumentierenOrdner im Vereinsheim, Notizen beim Fluglehrer.Eigene Schulungsverwaltung ohne Verbindung zu Buchung und Flugzeiten.Schülerakte mit Ausbildungsstand, Flugzeiten und Freigaben an einem Ort.
Nachweise für CAMO und PrüfungSammeln, sortieren, nachtragen — jedes Jahr aufs Neue.Daten aus mehreren Quellen zusammenführen und abgleichen.Auswertungen und Exporte aus dem laufenden Betrieb, jederzeit abrufbar.
Wenn jemand aufhörtWissen geht mit der Person, Unterlagen sind verteilt.Zugänge und Dateien liegen bei Einzelpersonen.Rollen und Rechte statt Personen; Übergabe heißt Rolle umhängen.

Was Zettelwirtschaft wirklich kostet

Die Rechnung steht nicht auf dem Kontoauszug

Papier und Excel kosten keine Lizenzgebühr. Sie kosten Stunden, Nerven und gelegentlich Flugtage.

Doppelte Erfassung

Jeder Flug wird zwei- bis dreimal angefasst: Bordbuch, Abrechnungsliste, Laufzeitentabelle. Die Zeit fällt jeden Monat an, nicht einmalig.

Nacharbeit bei Abweichungen

Wenn Tachostand und Abrechnungszeile nicht zusammenpassen, klärt das jemand im Nachhinein — meistens ehrenamtlich und am Abend.

Verpasste Fristen

Eine übersehene Frist kostet nicht nur Geld, sondern Flugtage in der Saison — und im schlechtesten Fall die Lufttüchtigkeit.

Rückfragen

Wer darf welches Flugzeug, ist es frei, was kostet das? Ohne gemeinsame Sicht landen alle Fragen beim Vorstand.

Abhängigkeit von Einzelpersonen

Wenn Kassenwart oder Technikwart wechseln, geht Wissen verloren. Eine gemeinsame Datenbasis überlebt den Personalwechsel.

Streit über Zahlen

Uneinheitliche Zeiten führen zu Diskussionen in der Mitgliederversammlung. Nachvollziehbare Daten beenden sie.

Rechne einmal grob nach: Wenn im Verein monatlich nur fünf Stunden für Übertragen, Abgleichen und Nachfragen draufgehen, sind das 60 Stunden im Jahr — ehrenamtliche Stunden, die niemand bezahlt und die trotzdem jemand aufbringen muss. Aerosuite kostet bei drei Flugzeugen 70 € netto im Monat.

Ehrlich gesagt

Die fünf Sätze, die in jeder Vorstandssitzung fallen

Unsere Excel-Lösung läuft doch seit Jahren.

Sie läuft, solange die Person läuft, die sie pflegt. Die Frage ist nicht, ob die Tabelle funktioniert, sondern was passiert, wenn diese Person aufhört — und wie viele Stunden im Jahr in ihre Pflege fließen.

Wir sind zu klein für eine Software.

Der Aufwand pro Flug ist bei kleinen Vereinen derselbe wie bei großen. Bei 49 € Basispreis plus 7 € je Flugzeug im Monat (netto) rechnet sich eine Plattform schon bei wenigen eingesparten Stunden.

Unsere Mitglieder sind nicht technikaffin.

Wer heute einen Gruppenchat bedient, bedient auch eine Buchungsansicht. Entscheidend ist, dass die Erfassung im Cockpit weniger Schritte braucht als der Zettel — nicht mehr.

Die Umstellung ist zu aufwendig.

Bestehende Daten übernehmen wir: Mitglieder, Flugzeuge, historische Flüge, Laufzeiten und Salden aus CSV- und Excel-Dateien, mit Mapping, Validierung und Fehlerprotokoll.

Wir haben schon drei Tools, das reicht.

Drei Tools bedeuten drei Datenbestände, die auseinanderlaufen. Der Aufwand verschwindet nicht, er verlagert sich auf den Abgleich zwischen den Systemen.

FAQ

Häufige Fragen zum Umstieg

Was kostet Aerosuite im Vergleich zur bisherigen Lösung?

Aerosuite kostet 49 € netto Basispreis plus 7 € netto je Flugzeug und Monat, mit unbegrenzten Mitgliedern und Buchungen. Die bisherige Lösung kostet selten Geld, aber regelmäßig Zeit — und die fällt jeden Monat wieder an.

Müssen wir alles auf einmal umstellen?

Nein. Üblich ist der Start mit Buchung und Flugerfassung, weil dort die meiste Zeit steckt. Technik, Schulung und Abrechnung kommen dazu, sobald die Daten sauber laufen.

Was passiert mit unseren bisherigen Daten?

Mitglieder, Flugzeuge, historische Flüge, technische Laufzeiten und Salden übernehmen wir aus CSV- und Excel-Dateien, mit individueller Prüfung, Feld-Mapping, Validierung und Fehlerprotokoll.

Können wir Aerosuite parallel zur alten Lösung testen?

Ja. Für eine Übergangszeit parallel zu fahren ist unproblematisch — sinnvoll ist es allerdings, ein festes Umstiegsdatum zu setzen, damit nicht dauerhaft doppelt erfasst wird.

Was, wenn uns eine Funktion fehlt?

Fehlende Funktionen entwickeln wir nach Aufwand als Sonderentwicklung. Genau deshalb entstehen die meisten neuen Funktionen aus Anforderungen echter Vereine.

Aerosuite in Aktion erleben

Wir zeigen dir, wie Aerosuite zu den Abläufen deines Flugvereins oder deiner Flugschule passt.