So läuft ein getrackter Flug ab
1. Flug aus der Buchung starten
Der Flug beginnt in Aerosuite mit der Buchung: Pilot oder Fluglehrer öffnen den Termin und starten daraus die Flugerfassung. Flugzeug, Besatzung und Buchungsart sind damit schon gesetzt — nichts muss doppelt eingegeben werden.
2. Off-Block erfassen
Beim Rollbeginn tippt der Pilot auf „Off-Block“. Aerosuite speichert den Zeitstempel serverseitig — die Blockzeit beginnt zu laufen.
3. Take-off erfassen
Nach dem Abheben wird „Take-off“ getippt. Ab jetzt zählt die Flugzeit. Die Reihenfolge der Ereignisse wird geprüft: Ein Take-off vor Off-Block wird als unplausibel markiert.
4. Landing erfassen (inkl. Go-Around)
Mit dem Aufsetzen wird „Landing“ erfasst. Bei mehreren Platzrunden können Zwischenlandungen als zusätzliche Landungen gezählt werden. Musst du durchstarten, hältst du den Go-Around mit einem Tipp fest — auch das gehört zum Flug und zur Ausbildungsdokumentation.
5. On-Block erfassen und bestätigen
Nach dem Abstellen endet der Flug mit „On-Block“. Der Pilot oder Fluglehrer prüft die vier Zeiten, ergänzt fehlende Werte, korrigiert Tippfehler und bestätigt den Flug. Erst die Bestätigung macht den Flug wirksam.
Was aus vier Zeitstempeln entsteht
Die Blockzeit ist die Spanne von Off-Block bis On-Block, die Flugzeit die Spanne von Take-off bis Landing. Beide werden automatisch berechnet — und weiterverwendet:
- Blockzeit (Off-Block bis On-Block)
- Flugzeit (Take-off bis Landing)
- Flugbuchdaten für Pilot und Flugzeug
- Abrechnungsgrundlage nach Tarif
- Betriebszeiten und technische Laufzeiten
- Wartungsprognosen aus aktualisierten Zählern
- Reports, Pilotenstatistiken und Flugzeugauslastung
Mehr als vier Zeiten: alles rund um den Flug
Ein Flug ist mehr als vier Zeitstempel. Aerosuite erfasst deshalb auch die Ereignisse drumherum – vom Durchstarten über den Flugzeugzustand bis zu den Betriebsstoffen. So entsteht aus jedem Flug ein vollständiges, nachvollziehbares Bild.
- Go-AroundDurchstartmanöver mit einem Tipp festhalten. Der Go-Around wird dem Flug zugeordnet und fließt in Flugbuch und Auswertung ein.
- Schadensaufnahme vor dem CharternVor Flugantritt den Zustand des Flugzeugs prüfen und bestätigen. So ist dokumentiert, in welchem Zustand die Maschine übernommen wurde.
- Neue Schäden dokumentierenAufgefallene Beanstandungen direkt melden – mit Beschreibung und optional Foto. Schwere Schäden können das Flugzeug automatisch sperren.
- Öl auffüllenNachgefüllte Ölmenge erfassen. Die Betriebsstoffe bleiben je Flugzeug nachvollziehbar dokumentiert.
- TankenGetankte Menge und Kraftstoffart festhalten – als Grundlage für Abrechnung, Auswertung und Betriebskostenübersicht.
Korrigierbar, aber nachvollziehbar
Tippfehler passieren — auch im Cockpit. Deshalb können fehlende Werte ergänzt und fehlerhafte Werte korrigiert werden, solange der Flug noch nicht bestätigt ist. Spätere Änderungen erzeugen eine Korrekturversion mit Protokoll: Wer hat wann was geändert, und wie lautete der alte Wert. Abrechnung, Flugbuch und technische Laufzeiten bleiben damit revisionssicher.